Kurz gesagt: Eco-Visio bietet jetzt eine stündliche Prognose der Besucherzahlen über vier rollierende Tage. Die Vorhersage berücksichtigt Wetterdaten, lokale Kalenderereignisse und Saisonalität und basiert auf der tatsächlichen Historie des jeweiligen Standorts – mit bis zu einem Jahr stündlicher Datenhistorie.
Die Herausforderung: Zu wenig Sichtbarkeit bei steigenden Besucherzahlen
Für Tourismusteams, Fremdenverkehrsämter, Destinationen und Gebietskörperschaften geht es nicht nur darum, Besucherzahlen zu messen. Entscheidend ist, Besucherströme besser zu koordinieren und vorausschauend zu steuern.
Dabei müssen verschiedene Bereiche gleichzeitig berücksichtigt werden:
- Empfang und Information der Besucherinnen und Besucher,
- Koordination lokaler Akteure wie Tourismusfachleute, Dienstleister, Transportanbieter oder Sicherheitskräfte,
- technische Dienste und Infrastrukturmanagement, zum Beispiel Sanitäranlagen, Abfallentsorgung oder Beschilderung,
- Schutz sensibler Naturräume wie Wanderwege, Dünen, Klippen, Flussufer oder andere empfindliche Bereiche.
Ohne zuverlässige Prognosen werden Entscheidungen häufig nach Gefühl getroffen. Kommunikation und operative Maßnahmen erfolgen dann oft erst, wenn die Überlastung bereits sichtbar ist.
Die Folgen sind bekannt:
- überlastete Zugänge und Parkplätze,
- ein schlechteres Besuchererlebnis,
- Spannungen mit Anwohner und lokalen Wirtschaftsakteuren,
- Belastung und Schädigung sensibler Naturräume,
- ein mögliches Image-Risiko für die Destination.

Eine Lösung: Eco-Visio Prognose – der Wetterbericht für Ihre Besucherzahlen
Eco-Visio Prognose liefert eine Prognose pro Zählstelle (im Rahmen des EXPERT-Angebots):
- eine stündliche Prognosekurve für vier rollierende Tage,
- einen zentralen Prognosewert sowie obere und untere Grenzwerte als Konfidenzintervalle,
- die integrierte Berücksichtigung von Wetterdaten wie Temperatur und Niederschlag,
- Kalenderinformationen wie Feiertage, Ferienzeiten oder besondere Schlüsselperioden,
- eine standortspezifische Modellierung auf Basis der lokalen Datenhistorie von bis zu einem Jahr.

Was die Prognose für Tourismusverantwortliche und Standortmanager verändert
1. Saisonale Spitzen und sensible Wochenenden besser vorbereiten
Touristische Spitzenzeiten hängen oft von wenigen Faktoren ab: gutes Wetter, ein Brückentag, ein Markt, ein Rennen, ein Festival oder eine andere Veranstaltung.
Mit einer Vier-Tage-Prognose können Teams frühzeitig reagieren und konkrete Maßnahmen vorbereiten:
- Verkehrs- und Parkplatzregelungen planen,
- zusätzliche Kapazitäten für Reinigung und Abfallentsorgung organisieren,
- Kommunikationsmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt vorbereiten,
- Personal für Empfang, Vermittlung und Information gezielt einplanen.
Beispiel: Ein Fremdenverkehrsamt an der Küste erkennt frühzeitig ein Wochenende mit großer Hitze und hoher erwarteter Besucherfrequenz. Auf dieser Grundlage können proaktiv Informationen veröffentlicht werden – etwa empfohlene Besuchszeiten, Alternativen, Anfahrtshinweise oder Mobilitätstipps.
2) Kommunizieren, bevor es zur Überlastung kommt
Die Prognose ist nicht nur ein internes Steuerungsinstrument. Sie hilft auch dabei, früher und klarer mit Besucherinnen und Besuchern sowie lokalen Akteuren zu kommunizieren.
Je nach Strategie können prognostizierte Besucherzahlen oder daraus abgeleitete Hinweise über verschiedene Kanäle kommuniziert werden:
- auf der Website oder auf einer Seite mit praktischen Informationen,
- über soziale Netzwerke und Newsletter,
- über Informationstafeln vor Ort.
Das Ziel: Besucherströme lenken, bevor ein Standort seine Belastungsgrenze erreicht.
Damit wird die Prognose zu einem konkreten Hebel für nachhaltigeren Tourismus. Sie hilft dabei, Besucherströme besser zu verteilen, sensible Gebiete zu schützen und gleichzeitig die Qualität des Besuchs zu erhalten.
3) Die lokalen Akteure besser koordinieren
Für eine Destination ist Antizipation auch ein wichtiges Instrument der Zusammenarbeit und Steuerung.
Mit der Prognose können verschiedene Akteure frühzeitig informiert und eingebunden werden:
- Dienstleister wie Shuttle-Betreiber, Verleihe oder Guides,
- Sicherheits- und Rettungsdienste,
- Teams vor Ort an mehreren Standorten wie Stränden, Wanderwegen, Häfen oder Park-and-Ride-Plätzen.
So entsteht eine bessere Abstimmung zwischen den Beteiligten – und Maßnahmen können rechtzeitig vorbereitet werden.
Auch in städtischen Räumen eine nützliche Funktion
Spitzenbelastungen treten nicht nur in Naturräumen oder touristischen Gebieten auf. Auch in Städten kann sich der Andrang bei besonderen Ereignissen oder günstigen Wetterbedingungen deutlich konzentrieren – etwa an Flussufern, in Parks, historischen Zentren, auf Fahrradrouten oder bei Veranstaltungen.
Die Eco-Visio Prognose hilft dabei, solche Situationen frühzeitig einzuschätzen:
- Wann werden öffentliche Räume besonders stark frequentiert?
- Wo müssen Ressourcen wie Personal, Ausstattung oder Reinigung angepasst werden?
- Wann ist es sinnvoll, alternative Routen oder Besuchszeiten zu kommunizieren?
Die wichtigsten Bausteine der Eco-Visio Prognose
| Was Sie erhalten | Warum es nützlich ist |
|---|---|
| Zeitliche Prognose für vier Tage | Sie können Empfang, Teams und operative Maßnahmen besser planen. |
| Zentraler Prognosewert sowie untere und obere Grenzwerte | Sie treffen Entscheidungen mit Blick auf mögliche Risiken und Unsicherheiten. |
| Ein Modell, das auf die lokale Historie Ihres Standorts trainiert ist | Die Prognosen sind an das tatsächliche Verhalten vor Ort angepasst. |
| Automatisierte Aktualisierung | Aktualisierte Prognosen ohne zusätzlichen operativen Aufwand. |
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