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23 November 2016
Wegnutzer-Datenstelle: Wozu ist sie gut? Wie soll sie aussehen?
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Die Daten, die nach Installation eines Fußgänger- oder Radfahrerzählers an einer Strecke ermittelt werden, können nicht nur als interne Entscheidungshilfe, sondern im Rahmen einer zentralen Datenstelle auch als wertvolle gemeinsame Arbeitsgrundlage genutzt werden.

Wozu eine Wegnutzer-Datenstelle?

Die von einer Wegnutzer-Datenstelle verfügbar gemachten quantitativen Daten können auf nationaler und lokaler Ebene gemeinsam genutzt werden. Neben Zähldaten aus verschiedenen Quellen wird auch ein Datenanalysetool bereitgestellt. Zweck der Wegnutzer-Datenstelle ist es, weitergehende Analysen zu ermöglichen, ein langfristig verfügbares Datenvergleichstool bereitzustellen und Daten gemeinsam mit Projektpartnern und Projektträgern zu nutzen. Die Wegnutzer-Datenstelle bietet folgende Möglichkeiten:

  • Zuverlässige Erfassung von Nutzerzahlen
  • Zusammenführung der quantitativen Wegnutzer-Zähldaten eines Gebiets
  • Trendmonitoring der Wegnutzerdaten eines Gebiets
  • Vergleich der Wegnutzerdaten von unterschiedlichen Standorten eines Gebiets: Wege, Touristikbüros, Ferienunterkünfte usw.

Eine Wegnutzer-Datenstelle kann auf lokaler wie auch auf nationaler Ebene eingerichtet werden und eine oder mehrere Aktivitäten – zu Fuß gehen, Rad fahren, reiten, Paddelboot fahren – analysieren.

>> Mehr Infos über Zähler für Naturräume

Wie soll eine Wegnutzer-Datenstelle aussehen?

Ausgehend von seiner Erfahrung im Kommunalbereich in den Departements Puy de Dôme und Ille-et-Vilaine hat Eco Counter mit Eco-Visio eine Software entwickelt, die eine unkomplizierte gemeinsame Datennutzung durch mehrere Einrichtungen möglich macht. Das Tool bietet Ihnen die Möglichkeit, Daten unserer Zähler oder andere quantitative Daten für Systemnutzer freizugeben, die jeweils einen persönlichen Zugang zur Datenstelle haben.

  • Jeder Nutzer kann seine eigenen Daten in das System einspeisen.
  • Für den Datenimport stehen die Normformate Excel, CSV, Fime zur Verfügung.
  • Die Daten werden in einem zentralen Tool zusammengeführt und stehen über ein Login und ein Passwort jederzeit online zur Verfügung.
  • Die Systemnutzer haben je nach Festlegung durch den Administrator mehr oder weniger umfassende Zugriffsrechte auf die Datenstelle.
  • Vorgefertigte Analysemodelle ermöglichen eine unkomplizierte Zusammenführung und Analyse der Daten: Schlüsseldaten, Trends, Vergleichsanalysen und Nutzerprofile sind mit ein paar Klicks erstellt.

Wegnutzer-Datenstellen: Beispiele aus der Praxis

Pointe du Grouin

2013 hat das Departement Ille-et-Vilaine eine Studie in Auftrag gegeben, die Aufschluss über Besucherzahlen und Besuchermanagement an dem stark frequentierten Küstenstandort Pointe du Grouin geben soll.

Ziel ist die Ausarbeitung eines Besuchermanagementkonzepts, das zum Schutz der Naturlandschaft und Lebensräume beiträgt und die Verfolgung und Auswertung von Besucherzahlen über größere Zeiträume beinhaltet.

Dazu werden alle quantitativen Besucherdaten zentral auf Eco-Visio zusammengeführt: Ankunftsdaten von Pkw und Bussen am Standort, Fußgängeraufkommen auf dem Wanderweg, Besucherzahlen der Sommerausstellung usw.

Pointe du Grouin

Radverkehr in den Departements und Regionen

Die nationale Wegnutzer-Datenstelle stellt Daten von Zählern, die an den Radrouten und Grünen Wegen des nationalen Radwanderwegenetzes und sonstigen Randwanderwegen installiert sind, zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.

45 Departements, Regionen und Kommunalverbände teilen auf freiwilliger Basis ihre Daten, die anschließend von den Gebietskörperschaften freigegeben werden.

Die Daten der nationalen Wegnutzer-Datenstelle sind für die Öffentlichkeit zugänglich und werden einmal jährlich veröffentlicht, um über die langfristige Entwicklung der Nutzung des französischen Radwegenetzes zu informieren.

>> Mehr Infos über die nationale Wegnutzer-Datenstelle

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