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10 Oktober 2016
Radverkehr: 370 % Zuwachs binnen 10 Jahren in Lyon
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Radverkehrszählungen helfen, Vorurteile gegenüber dem Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel abzubauen und die Debatte auf eine transparente, faktische Basis zu stellen. Seit 10 Jahren werden im Großstadtverbund Grand Lyon manuelle und automatische Zählungen durchgeführt, um die Entwicklung des Radverkehrs in der Stadt und den benachbarten Kommunen zu verfolgen.

Am 28. September 2016 wurde mit der Online-Schaltung eines Kommunikationstools zur gemeinsamen Nutzung von Daten mehrerer Zählstandorte (Page Publique +) eine neue Phase der gemeinsamen Datennutzung eingeleitet.

Radfahrer-Initiativen wie das Kollektiv Valve (Ventil) oder Ville à Vélo (Stadt per Fahrrad) hatten die Bekanntmachung von Daten, die die in den zurückliegenden zehn Jahren erzielten Fortschritte dokumentieren, schon lange mit Spannung erwartet.

Lyon hat geliefert

Mit Maßnahmen wie dem schrittweisen Auf- und Ausbau eines dichten Radverkehrsnetzes, der Herabstufung der quer durch die Stadt führenden Autobahn A6/A7 und der Installation einer eigenen Rad-/Fußverkehrsanzeige am Ausgang des Croix-Rousse-Tunnels hat die Rhone-Metropole ihr Engagement für die Förderung der Radnutzung bekräftigt. Dass diese Entwicklung auch von den örtlichen Radverkehrsinitiativen vorangebracht wurde, steht außer Frage.

Das Ergebnis dieser Bemühungen kann sich sehen lassen: Innerhalb von 10 Jahren hat sich der Radverkehr vor Ort mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 15 % nahezu vervierfacht (+ 370 %). Damit ist Lyon bestens aufgestellt, um Straßburg bis 2020 den Rang der fahrradfreundlichsten Stadt Frankreichs abzulaufen.

Die ostfranzösische Metropole hat aber noch nicht ihr letztes Wort gesprochen. Es sieht nämlich ganz danach aus, als würde das Eco-Barometer an der Messstelle Route de Vienne 2016 die 2-Millionen-Marke knacken.

>> Mehr Infos über unsere Tools für Öffentlichkeitsarbeit

>> Beitrag des TV-Senders France 3 über erfreuliche Radverkehrsdaten

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